17
Jan
2012

Folgen der Kolportation

So schnell kann es gehen... das Thema E-Zigarette ist verständlicherweise in der Bevölkerung, in der Fachpresse und in den Medien stark umstritten.

In einer aktuellen Nachrichtenmeldung, die von zahlreichen Online- und Printmedien leider kolportiert wurde, heißt es sinngemäß, dass eine Studie an "30 Rauchern" festgestellt habe, schon die fünfminütige Inhalation des E-Dampfes führe zu Einengungen der Atemwege und ähnlichen Symptomen.

Die Originalstudie ist hier abrufbar:
//goo.gl/1tp81

Dort heißt es:
"Methods: 30 healthy non smokers (ages 19-56, 14 male) participated in this laboratory based experimental vs. control group study."

So werden aus gesunden Nichtrauchern, bei denen logischerweise das Dampfen gesundheitliche Konsequenzen hat, schnell mal gesunde Raucher, denen das Dampfen angeblich viel mehr schadet als das herkömmliche Rauchen. Hmpf.

11
Jan
2012

Meine Serviceanfrage...

Bevor ich schreibe: Nein, ich habe nichts mit den Firmen Red Kiwi oder esmoker zu tun, bin kein Mitarbeiter, kein Anteilseigner, kein Angehöriger oder sonst jemand, der von positiver Propaganda profitieren würde.

Denn:
Ich bin hin und weg!

Vor knapp zwei Stunden habe ich per E-Mail den fehlerhaften Verdampfer reklamiert. Trotz der Tatsache, dass ich diesen bei einem anderen Onlineshop gekauft habe als auf esmoker.de, bekam ich eben gerade eine Antwort-E-Mail mit dem Inhalt, dass ein Ersatzteil für mich versandfertig gemacht wird. Ein Rückumschlag werde beiliegen, damit ich das defekte Teil kostenlos zurücksenden kann.

Das finde ich einfach prima, und kann ruhig einmal öffentlich gelobt werden. Normalerweise muss man ja zunächst ein defektes Teil auf eigene Kosten an die Herstellerfirma schicken und bekommt dann, wenn überhaupt, Ersatz.

Wenn das Ersatzteil nun noch tadellos funktioniert, steht dem weiteren Dampfvergnügen ja nichts mehr im Wege! :)

Defekt?

Gestern stellte ich bei der ES-504 meiner Freundin fest, dass die Leistung des Verdampfers nicht die gleiche ist wie bei mir. Trotz der empfohlenen Reinigungsprozeduren (durchpusten des Verdampfers, einlegen in hochprozentigem Alkohol, auswischen, nochmal durchpusten usw.) konnten wir leider keine Besserung feststellen. Vorhin schrieb ich eine Serviceanfrage an Red Kiwi. Mal sehen, was passiert.

Vier Tage später

Es sind nun vier Tage mit meiner ES-504 vergangen. Die Bilanz: Zehn Zigaretten anstelle von schätzungsweise 80. Und mir fehlte nichts! Hätte der Akku zwischendurch nicht ein paar Male schlappgemacht, wäre es wahrscheinlich bei den vier Kippen vom ersten Tag geblieben.

Eine sehr positive Erfahrung. Zunächst merke ich schon, dass ich irgendwie befreiter atmen kann. Gerade morgens nach dem Aufstehen kann ich nun einen tiefen Atemzug nehmen, ohne gleich husten zu müssen. Dann miefen meine Klamotten auch nicht mehr so, da ich zum paffen nicht jedes Mal in einen Raucherraum gehen muss. Die Hände stinken auch nicht mehr, sie nehmen nur etwas das Aroma der Liquids an, wenn man damit herumhantiert. Und, das allerbeste: Ich habe fast 20 Euro Geld für Zigaretten gespart! Noch einmal die gleiche Zeit, und die Anschaffungskosten werden sich beinahe ammortisiert haben.

Der Morgen danach

Ich fühlte mich großartig!

Obwohl ich die ganze Nacht fort war und normalerweise in dieser Zeit etwa eine ganze Schachtel Kippen vertilge, blieb es bei nur vier Zigaretten. Das fand ich natürlich super, denn ich wusste, es geht auch ohne Qualm und Gestank.

Was wohl die nächsten Tage bringen, fragte ich mich. Zwei Nachtschichten und ein geselliger Abend am Tag danach standen mir noch bevor. Eine Zeit von vier Tagen also, in denen ich normalerweise genau so viele Schachteln Zigaretten verblasen würde.

Die erste Nacht mit E-Zigarette

Auf dem Weg zu meiner Nachtschicht wartete ich gezwungenermaßen auf den Bus in die Stadt. Gewohnheitsmäßig zündete ich mir für die Wartezeit eine Fluppe an. Noch eine folgte vor Arbeitsbeginn. Dann packte ich meine ES-504 aus.

Einige verblüffte Blicke durfte ich ernten. Wahrscheinlich habe ich genau so dreingeschaut, als ich das erste Mal jemanden "dampfen" sah. Das war mir aber wurscht, ich wollte das einfach mal eine Nacht lang probieren.

So dampfte ich vor mich hin... genau nach Empfehlung etwa eine Zigarettenlänge lang, dann eine Pause. Ich stellte fest, dass ich in dieser Zeit tatsächlich überhaupt kein Verlangen nach einer richtigen Zigarette verspürte. Das war eine angenehme Erfahrung, war ich mir doch bewusst, dass ich nun keine tausende unbekannter giftiger Stoffe inhaliere, sondern kaum eine Handvoll Stoffe, von denen die Risiken ausreichend bekannt sind.

Nach zwei bis drei Stunden war der Akku leer. Glücklicherweise hatte ich an das Ladegerät gedacht und stöpselte den Akku an den nächsten freien USB-Slot. Die zwei Stunden danach rauchte ich noch zwei Zigaretten, sonst die ganze Nacht nicht mehr.

Die Post ist da!

Heute klingelte es an der Tür; es war der Paketbote. Er überreichte mir ein handliches Päckchen. Darin war sie, meine erste eigene E-Zigarette, die Red Kiwi ES-504 G.

Dazubestellt hatte ich gleich einige Leerdepots und zwei Liquids der Sorten Sahara Blend, dem klassischen Red-Kiwi-Tabakaroma, und Americano mit leicht süßlicher Virginia-Tabaknote.

An diesem Abend hatte ich Nachtschicht, also habe ich abends das Etui mit der Zigarette, den Leerdepots und den Liquids vollgepackt, und auf ging es!

Noch so einer!

Einige Tage später sah ich wieder den Bekannten, dieses Mal in Begleitung eines Freundes. Beide setzten sich und holten in Stammtischmanier ihre neuesten Anschaffungen hervor. Wie ich erfuhl, handelte es sich um Geräte der eGo-T-Serie von Red Kiwi. Anstelle eines wattegefüllten Depots, das die Flüssigkeit nach und nach an den Verdampfer abgibt, hat dieser Typ ein Tanksystem, wo das Liquid direkt eingefüllt werden kann. Außerdem seien die Akkus leistungsstärker als bei dem Gerät davor aus der ES-500-Serie.

Ich durfte einige Male daran saugen und war noch mehr als zuvor davon beeindruckt. Trotzdem blieb ich zunächst bei meinen herkömmlichen Zigaretten und verbrachte noch kaum einen Gedanken damit, mir selbst so ein Teil anzuschaffen. Das sollte sich aber bald ändern.

9
Jan
2012

Marke Eigenbau

Wie ich schon erwähnte, ist der Akku der ES-504 nicht gerade ein Kapazitätsmonster. Bei der handlichen Größe auch verständlich, denn er ist dünner als eine AAA-Batterie und muss für das Erhitzen des Verdampfers Höchstleistungen vollbringen. So geschah es in den letzten Tagen, dass der Akku mitten am Tage einfach mal so leer war. Also dachte ich mir, da muss es doch was für unterwegs geben. Ein netzstromunabhängiges Ladegerät zum Beispiel.

ACHTUNG, liebe Kinder: Macht das nicht zu Hause nach! Diese abenteuerliche Konstruktion ist NICHT zum Nachbau empfohlen!! Solcherlei unprofessionelle Tüfteleien können die empfindliche Ladeelektronik und den Akku schädigen! Ich übernehme KEINE Haftung für eventuelle Schäden, weder an Personen noch an Gegenständen!

Gesagt, getan. Ich schnappte mir ein kurzes USB-Verlängerungskabel, knipste das Ende mit der Buchse ab, kramte ein altes Batteriefach hervor, das noch in einer Schublade herumoxidierte, und verknotete die Kabel entsprechend.

So sieht das Ergebnis aus:

Marke Eigenbau.

In dem Batteriefach befanden sich noch vier herkömmliche 1,5-Volt-Batterien. Zählt man das zusammen, ist man bei 6 Volt, was für ein USB-Gerät schon etwas zuviel sein kann. Die Batterien habe ich durch wiederaufladbare Akkus ersetzt, die dauerhaft eine konstante Spannung von je 1,2 bis 1,3 Volt erzeugen, was in der Summe in etwa stimmt.

Das Gerät habe ich schon das erste Mal eingesetzt, und siehe da: Es funtkioniert! Die vier Akkus haben eine Kapazität von 2200 mAh. Bei der Kapazität des ES-504-Akkus von ca. 400 mAh ergibt sich rein rechnerisch eine Anzahl von knapp sechs Wiederaufladungen. Berücksichtigt man die Verluste beim Energietransfer (laut Wikipedia ca. 10%), die Selbstendladung von NiMH-Akkus (ausgenommen NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung, welche ich benutze) und die geringer werdende Spannung bei weniger vollen Akkus, sollte also ein volles Ladegerät etwa 4-5 Ladezyklen problemlos durchhalten.

Heute habe ich die erste Aufladung bereits erfolgreich mit meinem Selbstbau abgeschlossen. Mal sehen, wie lange es anhält.

25
Dez
2011

Nanu, keine Lust auf 'ne Kippe!

Weihnachten stehen bekanntlich viele Familienbesuche an, und meistens nutzen wir den Transit zwischen den Nichtraucherhaushalten für eine oder zwei Kippen. Bevor wir heute allerdings zur Verwandschaft aufbrachen, nahm ich einige Züge von der ES-504 meiner Freundin und stellte fest, dass ich einige Zeit danach gar keine Lust auf eine richtige Zigarette hatte.

Ich fasste den Entschluss, mir selbst so ein Gerät zu holen.

24
Dez
2011

Mein Versuchskaninchen

Es weihnachtet. Nun habe ich schon den ersten Schritt getan... dazu muss ich erwähnen, dass meine Freundin ebenfalls Raucher ist. Zu Hause rauchen wir allerdings nicht, jedoch kommt abends bei beiden oft die Lust nach einer Zigarette, und wir müssen uns dann in der kalten Abendluft aussetzen, um unser Bedürfnis zu stillen.

Daher habe ich meiner Freundin zu Weihnachten eine ES-504 geschenkt. Zunächst wusste sie gar nichts damit anzufangen und ich erklärte ihr, wie es funktioniert. Zunächst etwas skeptisch, tat sie einige Züge und war erstaunt, dass der "Qualm" so gut wie gar nicht riecht und man beinahe das Gefühl hat, eine richtige Zigarette zu paffen.

Eines der Leerdepots befüllte ich mit dem Liquid Fresh Spearmint und es schien ihr offensichtlich zu munden.

2
Dez
2011

"Willste mal probieren?"

In meinem Stammlokal begrüßte ich heute einen Freund. Seinerseits starker Raucher, führte er mir seine neueste Anschaffung vor: eine elektronische Zigarette.

"Aha, davon hab ich schonmal gehört... wie ist das denn so?"
– "Willste mal probieren?"

Ich tat einen Zug und noch einen... ja, es fühlte sich tatsächlich ein wenig wie richtiges Rauchen an. Mein Bekannter erklärte mir, wie das Gerät funktioniert. Soso, in dem Gerät ist ein Aromadepot mit einem sogenannten Liquid, das verdampft wird. Es enthalte größtenteils ein Nebelfluid, namentlich Propylenglycol, zusätzlich Nikotin und Aromastoffe. Dann gibt es noch eine Verdampfereinheit und einen Akku. Der Verdampfer erhitzt das Liquid, es vernebelt und kann inhaliert werden. Vom Geschmack her erinnerte es mich an Shisharauchen, nur ohne das garstige Halskratzen.

Wie ich außerdem erfuhr, gibt es das Liquid in etwa eintausend Geschmacksrichtungen: Virginia-Tabak, Waldfrucht, Cappuccino, Piña Colada, Minze, Schokolade, Ingwer... alles, was das Herz begehrt.

"Nun ja, ganz nett", dachte ich, und wendete mich wieder meinen gewohnten Glimmstengeln zu.

1
Dez
2011

Hallo Welt!

Bevor weitere Beiträge folgen, zunächst eine kurze Erklärung, was das alles soll:

Vor Kurzem habe ich angefangen, eine elektronische Zigarette zu rauchen, oder, wie man es unter Gleichgesinnten sagt: "zu dampfen". Der Weg dorthin, meine Motivation, persönliche Erfahrungen und (Miss-)Erfolge möchte ich hier dokumentieren.

Obwohl dieser Beitrag auf Weihnachten 2011 datiert ist, habe ich erst im Januar 2012 mit diesem Weblog angefangen, da ich mich erst kürzlich zum Tagebuchführen über die Elektro-Kippe entschlossen habe.

Na dann...!
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Es sind nun vier Tage mit meiner ES-504 vergangen....
kevinchantal - 11. Jan, 10:03

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